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KI-Dolmetscher für Veranstaltungen: Können und Grenzen

Ein KI-Dolmetscher hört eine Rede, übersetzt sie laufend und spricht die Übersetzung mit einer künstlichen Stimme. Bei PONTAVOX liegt sie rund fünf Sekunden hinter dem Original, und die Gäste hören über Empfänger mit Kopfhörer. Das passt für Vorträge auf Hochdeutsch oder Englisch; bei Schweizerdeutsch, Zwischenrufen und Verhandlungen ist ein Dolmetscherteam besser.

Wie arbeitet ein KI-Dolmetscher?

Ein KI-Dolmetscher macht drei Dinge, immer wieder und ohne Pause. Er hört, was auf der Bühne gesagt wird. Er übersetzt den Inhalt in die Zielsprache. Dann spricht er die Übersetzung mit einer künstlichen Stimme. Das alles läuft, während die Rednerin weiterspricht, wie beim Simultandolmetschen in der Kabine.

Wie gut das klingt, hängt zuerst am Ton. Hall, Applaus und Geräusche aus dem Saal machen es jeder Spracherkennung schwerer. PONTAVOX nimmt den Ton darum direkt vom Mischpult, sauber und ohne Saalhall. Es beginnt vor dem Satzende und wartet, wenn die Rednerin zögert.

  • HörenDas Mischpult gibt den Ton der Mikrofone an den Laptop mit dem PONTAVOX-Studio weiter.
  • ÜbersetzenEin spezialisierter Sprachdienst überträgt die Rede laufend in jede gewählte Sprache.
  • SprechenJede Sprache hat eine feste Stimme, Frau oder Mann, vom ersten bis zum letzten Satz.

Was PONTAVOX anders macht als eine Handy-App

Viele KI-Lösungen für Anlässe laufen über das Handy der Gäste. Sie scannen einen QR-Code, öffnen eine Seite und stecken eigene Ohrhörer ein. Oft steht dazu «ohne App», gemeint ist dann ein Link im Browser. Jeder Gast braucht also ein geladenes Handy, Kopfhörer und Netz im Saal.

PONTAVOX geht den Weg einer klassischen Dolmetschanlage. Jede Sprache kommt als eigenes Linesignal aus dem Laptop und geht auf einen eigenen Kanal. Das kann ein Funksender sein, ein Infrarot-Strahler, eine Endstufe mit Lautsprechern für einen Nebensaal in einer Sprache, ein Dolmetschpult oder der Ton eines Livestreams. Wie der Anschluss aussieht, zeigt die Seite Anlage und Anschluss.

  • Gäste ohne HandySie wählen am Empfänger den Kanal ihrer Sprache und hören über Kopfhörer. Es braucht keine App, kein WLAN und keine Dolmetscherkabine.
  • Der Saal bleibt hörbarSpricht jemand auf der Bühne die Sprache eines Kanals, schweigt dieser Kanal, und die Gäste hören den Saal.
  • Ein Techniker am PultIm PONTAVOX-Studio sieht er jede Sprache mit Ausgang, Pegel und Abstand zur Rede.
  • AusfallwacheSchweigt eine Sprache, obwohl auf der Bühne gesprochen wird, baut PONTAVOX sie neu auf und reicht den verpassten Ton nach. Gelingt das nicht, übernimmt ein zweiter Weg je Sprache.
  • GeprüftVor jeder neuen Fassung laufen über 250 automatische Prüfungen.

Verzögerung und Sprachen beim KI-Dolmetschen

Bei PONTAVOX liegt die Übersetzung rund fünf Sekunden hinter der Rede. Bei flüssiger Rede sind es vier bis fünf Sekunden, bei stockender Rede und am Podium fünf bis sechs. In den Hörproben auf der Startseite hören Sie, wann die Übersetzung einsetzt und wie sie mitläuft.

Ein Podium geht, wenn jede Person ein eigenes Mikrofon hat und nacheinander spricht. Reden mehrere Personen durcheinander, ist ein Dolmetscherteam besser.

Auf der Bühne braucht PONTAVOX Hochdeutsch oder Englisch. Wählbar sind 38 Zielsprachen. Gleichzeitig laufen so viele, wie die Anlage Kanäle hat, je Sprache ein Ausgang und ein Kanal. An echten Reden gemessen sind Deutsch, Französisch, Englisch und Italienisch. Für die übrigen Sprachen machen wir vor dem Anlass eine Probe. Die ganze Liste steht unter Sprachen.

Warum ein KI-Dolmetscher ein Glossar braucht

Ein KI-Dolmetscher kennt Ihre Rednerinnen nicht und auch nicht die Abkürzungen, die in Ihrem Verband selbstverständlich sind. Bei Fachwörtern muss er wissen, welche Übersetzung bei Ihnen gilt. Darum bereiten wir jeden Anlass vor. Programm, Rednerliste, Namen, Abkürzungen und Fachbegriffe kommen vorher ins Glossar. So rät PONTAVOX bei Namen nicht.

Unterlagen wie Folien oder ein Manuskript können Sie vorab mitgeben. Je mehr wir vor dem Anlass wissen, desto vollständiger wird das Glossar.

Wann ein KI-Dolmetscher passt und wann ein Dolmetscherteam besser ist

Ein KI-Dolmetscher passt, wenn auf der Bühne der Reihe nach gesprochen wird. Das sind Vorträge, Referate und Begrüssungen, dazu Podien, bei denen jede Person ein eigenes Mikrofon hat. Gesprochen wird Hochdeutsch oder Englisch.

Ein Dolmetscherteam ist besser, wenn auf der Bühne Schweizerdeutsch gesprochen wird. Dasselbe gilt für Diskussionen mit Zwischenrufen, für Verhandlungen und für vertrauliche Inhalte. Das sagen wir Ihnen lieber vor dem Anlass als danach.

Wie ein Team in der Kabine arbeitet, erklärt die Seite Simultandolmetschen erklärt. Was die verschiedenen Arten kosten, steht unter Kosten und Vergleich.

PONTAVOXDolmetscherteam
Vortrag auf Hochdeutsch oder Englischpasstpasst
Podium, jede Person mit eigenem Mikrofonpasstpasst
Schweizerdeutsch auf der Bühnegeht nichtpasst
Diskussion mit ZwischenrufenTeam ist besserpasst
Verhandlung, vertrauliche InhalteTeam ist besserpasst
Kabinekeineeine je Sprache
Stimmeeine feste je Sprachewechselt mit den Dolmetschern

Für klassifizierte Inhalte ist PONTAVOX nicht gedacht.

Datenschutz: was mit der Rede geschieht

Die Rede geht während des Anlasses verschlüsselt an einen spezialisierten Sprachdienst, der hört, übersetzt und spricht. Welcher Dienst das ist, wo er arbeitet und was er wie lange speichert, steht im Datenblatt. Sie erhalten es auf Anfrage schon vor der Offerte.

Der Vertrag läuft in der Schweiz und in Franken. Bei vertraulichen Inhalten raten wir zu einem Dolmetscherteam.

Wo Sie PONTAVOX einsetzen können

PONTAVOX läuft im Eventforum Bern an echten Anlässen. Dort buchen Sie Saal, Anlage, Techniker und Übersetzung aus einer Hand, und die Offerte kommt innerhalb von 12 Stunden. In Bern gibt es PONTAVOX nur im Eventforum Bern.

An anderen Orten lizenzieren wir PONTAVOX für die Dauer des Anlasses. Den Betrieb vor Ort machen die Location, die Technikfirma oder der Veranstalter mit eigener Technik. Wir reisen nicht mit Anlage und Techniker an. Bedingungen, Einrichtung und Unterstützung klären wir im Gespräch, am einfachsten über das Formular unten.

Nach dem Anlass erhalten Sie auf Wunsch ein Kundenblatt mit den Zahlen je Sprache. Wie ein Anlass Schritt für Schritt abläuft, zeigt die Seite So funktioniert es.

Häufige Fragen

Was ist ein KI-Dolmetscher?

Ein KI-Dolmetscher ist Software, die eine Rede hört, übersetzt und mit einer künstlichen Stimme in einer anderen Sprache spricht, während die Rede weiterläuft. Bei PONTAVOX geht jede Sprache auf einen eigenen Kanal der Anlage, und die Gäste hören über Empfänger mit Kopfhörer.

Wie gut ist ein KI-Dolmetscher im Vergleich zu einem Menschen?

Das hängt vom Anlass ab. Für Vorträge und Podien auf Hochdeutsch oder Englisch setzen wir PONTAVOX im Eventforum Bern an echten Anlässen ein. Bei Schweizerdeutsch, Zwischenrufen, Verhandlungen und vertraulichen Inhalten ist ein Dolmetscherteam besser. Am besten urteilen Sie nach einer Hörprobe selbst.

Wie lange hinkt ein KI-Dolmetscher der Rede hinterher?

Bei PONTAVOX rund fünf Sekunden. Bei flüssiger Rede sind es vier bis fünf Sekunden, bei stockender Rede und am Podium fünf bis sechs. PONTAVOX beginnt vor dem Satzende und wartet, wenn die Rednerin zögert.

Brauchen die Gäste ein Handy oder eine App?

Nein. Die Gäste erhalten einen Empfänger mit Kopfhörer und wählen den Kanal ihrer Sprache. Es braucht kein WLAN und keine Dolmetscherkabine.

Versteht ein KI-Dolmetscher Schweizerdeutsch?

PONTAVOX nicht. Auf der Bühne braucht es Hochdeutsch oder Englisch. Wird Schweizerdeutsch gesprochen, ist ein Dolmetscherteam die richtige Wahl.

Wie lernt ein KI-Dolmetscher unsere Namen und Fachbegriffe?

Über das Glossar. Programm, Rednerliste, Namen, Abkürzungen und Fachbegriffe tragen wir vor dem Anlass ein, damit PONTAVOX bei Namen nicht rät. Folien oder ein Manuskript können Sie vorab mitgeben.

Was passiert mit der Rede, wenn ein KI-Dolmetscher übersetzt?

Sie geht während des Anlasses verschlüsselt an einen spezialisierten Sprachdienst, der hört, übersetzt und spricht. Welcher Dienst das ist, wo er arbeitet und was er wie lange speichert, legen wir im Datenblatt offen, auf Anfrage schon vor der Offerte.

Was passiert, wenn der KI-Dolmetscher ausfällt?

PONTAVOX merkt es an der Stille, baut die Sprache neu auf und reicht den verpassten Ton nach. Gelingt das nicht, übernimmt ein zweiter Weg je Sprache. Der Techniker sieht im Studio jede Sprache und greift ein.

Probe für Ihren Anlass

Erzählen Sie uns von Ihrem Anlass, den Sprachen und dem Saal. Im Eventforum Bern kommt die Offerte innerhalb von 12 Stunden, für Ihren eigenen Saal klären wir die Lizenz im Gespräch.

Ihre Angaben verwenden wir nur für die Antwort auf diese Anfrage.