Wie arbeitet ein KI-Dolmetscher?
Ein KI-Dolmetscher macht drei Dinge, immer wieder und ohne Pause. Er hört, was auf der Bühne gesagt wird. Er übersetzt den Inhalt in die Zielsprache. Dann spricht er die Übersetzung mit einer künstlichen Stimme. Das alles läuft, während die Rednerin weiterspricht, wie beim Simultandolmetschen in der Kabine.
Wie gut das klingt, hängt zuerst am Ton. Hall, Applaus und Geräusche aus dem Saal machen es jeder Spracherkennung schwerer. PONTAVOX nimmt den Ton darum direkt vom Mischpult, sauber und ohne Saalhall. Es beginnt vor dem Satzende und wartet, wenn die Rednerin zögert.
- HörenDas Mischpult gibt den Ton der Mikrofone an den Laptop mit dem PONTAVOX-Studio weiter.
- ÜbersetzenEin spezialisierter Sprachdienst überträgt die Rede laufend in jede gewählte Sprache.
- SprechenJede Sprache hat eine feste Stimme, Frau oder Mann, vom ersten bis zum letzten Satz.
Was PONTAVOX anders macht als eine Handy-App
Viele KI-Lösungen für Anlässe laufen über das Handy der Gäste. Sie scannen einen QR-Code, öffnen eine Seite und stecken eigene Ohrhörer ein. Oft steht dazu «ohne App», gemeint ist dann ein Link im Browser. Jeder Gast braucht also ein geladenes Handy, Kopfhörer und Netz im Saal.
PONTAVOX geht den Weg einer klassischen Dolmetschanlage. Jede Sprache kommt als eigenes Linesignal aus dem Laptop und geht auf einen eigenen Kanal. Das kann ein Funksender sein, ein Infrarot-Strahler, eine Endstufe mit Lautsprechern für einen Nebensaal in einer Sprache, ein Dolmetschpult oder der Ton eines Livestreams. Wie der Anschluss aussieht, zeigt die Seite Anlage und Anschluss.
- Gäste ohne HandySie wählen am Empfänger den Kanal ihrer Sprache und hören über Kopfhörer. Es braucht keine App, kein WLAN und keine Dolmetscherkabine.
- Der Saal bleibt hörbarSpricht jemand auf der Bühne die Sprache eines Kanals, schweigt dieser Kanal, und die Gäste hören den Saal.
- Ein Techniker am PultIm PONTAVOX-Studio sieht er jede Sprache mit Ausgang, Pegel und Abstand zur Rede.
- AusfallwacheSchweigt eine Sprache, obwohl auf der Bühne gesprochen wird, baut PONTAVOX sie neu auf und reicht den verpassten Ton nach. Gelingt das nicht, übernimmt ein zweiter Weg je Sprache.
- GeprüftVor jeder neuen Fassung laufen über 250 automatische Prüfungen.
Verzögerung und Sprachen beim KI-Dolmetschen
Bei PONTAVOX liegt die Übersetzung rund fünf Sekunden hinter der Rede. Bei flüssiger Rede sind es vier bis fünf Sekunden, bei stockender Rede und am Podium fünf bis sechs. In den Hörproben auf der Startseite hören Sie, wann die Übersetzung einsetzt und wie sie mitläuft.
Ein Podium geht, wenn jede Person ein eigenes Mikrofon hat und nacheinander spricht. Reden mehrere Personen durcheinander, ist ein Dolmetscherteam besser.
Auf der Bühne braucht PONTAVOX Hochdeutsch oder Englisch. Wählbar sind 38 Zielsprachen. Gleichzeitig laufen so viele, wie die Anlage Kanäle hat, je Sprache ein Ausgang und ein Kanal. An echten Reden gemessen sind Deutsch, Französisch, Englisch und Italienisch. Für die übrigen Sprachen machen wir vor dem Anlass eine Probe. Die ganze Liste steht unter Sprachen.
Warum ein KI-Dolmetscher ein Glossar braucht
Ein KI-Dolmetscher kennt Ihre Rednerinnen nicht und auch nicht die Abkürzungen, die in Ihrem Verband selbstverständlich sind. Bei Fachwörtern muss er wissen, welche Übersetzung bei Ihnen gilt. Darum bereiten wir jeden Anlass vor. Programm, Rednerliste, Namen, Abkürzungen und Fachbegriffe kommen vorher ins Glossar. So rät PONTAVOX bei Namen nicht.
Unterlagen wie Folien oder ein Manuskript können Sie vorab mitgeben. Je mehr wir vor dem Anlass wissen, desto vollständiger wird das Glossar.
Wann ein KI-Dolmetscher passt und wann ein Dolmetscherteam besser ist
Ein KI-Dolmetscher passt, wenn auf der Bühne der Reihe nach gesprochen wird. Das sind Vorträge, Referate und Begrüssungen, dazu Podien, bei denen jede Person ein eigenes Mikrofon hat. Gesprochen wird Hochdeutsch oder Englisch.
Ein Dolmetscherteam ist besser, wenn auf der Bühne Schweizerdeutsch gesprochen wird. Dasselbe gilt für Diskussionen mit Zwischenrufen, für Verhandlungen und für vertrauliche Inhalte. Das sagen wir Ihnen lieber vor dem Anlass als danach.
Wie ein Team in der Kabine arbeitet, erklärt die Seite Simultandolmetschen erklärt. Was die verschiedenen Arten kosten, steht unter Kosten und Vergleich.
| PONTAVOX | Dolmetscherteam | |
|---|---|---|
| Vortrag auf Hochdeutsch oder Englisch | passt | passt |
| Podium, jede Person mit eigenem Mikrofon | passt | passt |
| Schweizerdeutsch auf der Bühne | geht nicht | passt |
| Diskussion mit Zwischenrufen | Team ist besser | passt |
| Verhandlung, vertrauliche Inhalte | Team ist besser | passt |
| Kabine | keine | eine je Sprache |
| Stimme | eine feste je Sprache | wechselt mit den Dolmetschern |
Für klassifizierte Inhalte ist PONTAVOX nicht gedacht.
Datenschutz: was mit der Rede geschieht
Die Rede geht während des Anlasses verschlüsselt an einen spezialisierten Sprachdienst, der hört, übersetzt und spricht. Welcher Dienst das ist, wo er arbeitet und was er wie lange speichert, steht im Datenblatt. Sie erhalten es auf Anfrage schon vor der Offerte.
Der Vertrag läuft in der Schweiz und in Franken. Bei vertraulichen Inhalten raten wir zu einem Dolmetscherteam.
Wo Sie PONTAVOX einsetzen können
PONTAVOX läuft im Eventforum Bern an echten Anlässen. Dort buchen Sie Saal, Anlage, Techniker und Übersetzung aus einer Hand, und die Offerte kommt innerhalb von 12 Stunden. In Bern gibt es PONTAVOX nur im Eventforum Bern.
An anderen Orten lizenzieren wir PONTAVOX für die Dauer des Anlasses. Den Betrieb vor Ort machen die Location, die Technikfirma oder der Veranstalter mit eigener Technik. Wir reisen nicht mit Anlage und Techniker an. Bedingungen, Einrichtung und Unterstützung klären wir im Gespräch, am einfachsten über das Formular unten.
Nach dem Anlass erhalten Sie auf Wunsch ein Kundenblatt mit den Zahlen je Sprache. Wie ein Anlass Schritt für Schritt abläuft, zeigt die Seite So funktioniert es.