Vom Mikrofon bis zum Empfänger
Die Rednerin spricht wie immer ins Mikrofon am Pult oder am Kopf. Das Mischpult gibt den Ton über einen Ausgang an den Laptop mit dem PONTAVOX-Studio, sauber und ohne Saalhall. Das Studio dolmetscht die Rede laufend und gibt jede gewählte Sprache auf einem eigenen Ausgang aus.
Von diesem Ausgang geht die Sprache als Linesignal auf einen Kanal Ihrer Anlage. Die Gäste wählen am Empfänger den Kanal ihrer Sprache und hören über Kopfhörer. Bei flüssiger Rede liegt die Übersetzung vier bis fünf Sekunden hinter dem Original, bei stockender Rede und am Podium fünf bis sechs. Wie das klingt, zeigt die Hörprobe auf der Startseite.
- MikrofonAm Rednerpult oder am Kopf, wie bei jedem Vortrag.
- MischpultGibt die Rede über einen Ausgang an den Laptop.
- PONTAVOX-StudioDolmetscht laufend in jede gewählte Sprache, mit einer festen Stimme je Sprache, Frau oder Mann.
- Ausgang je SpracheJede Sprache ist ein eigenes Linesignal.
- Kanal und EmpfängerJe Sprache ein Kanal der Anlage. Die Gäste hören über Empfänger mit Kopfhörer.
Jede Dolmetschanlage ist anschliessbar
Weil jede Sprache ein eigenes Signal ist, bestimmen Sie, wohin sie geht. Das Ziel kann von Sprache zu Sprache ein anderes sein, je nach Saal und Publikum. Diese Anlagen kann PONTAVOX speisen.
- FunksenderEin Sender je Sprache, jeder auf seinem Kanal. Die Gäste wählen den Kanal am Empfänger.
- Infrarot-StrahlerBei einer Infrarotanlage belegt jede Sprache einen Kanal, und die Strahler im Saal bringen ihn zu den Empfängern.
- Endstufe mit LautsprechernEtwa für einen Nebensaal, in dem alle Gäste dieselbe Sprache hören. Dort braucht es keine Empfänger.
- DolmetschpultIn einer Dolmetschanlage mit Dolmetschpulten belegt das Signal einer Sprache den Kanal, den sonst die Kabine dieser Sprache nutzt.
- LivestreamDas Linesignal einer Sprache kann auch den Ton eines Livestreams speisen.
Wie das Linesignal in Ihren Sender oder Ihr Pult kommt, hängt vom Gerät ab. Das klären wir mit Ihnen im Gespräch.
Personenführungsanlage, Tour-Guide-System, Flüsteranlage: was die Begriffe meinen
Für ähnliche Technik gibt es viele Namen. Wer eine Anlage mietet oder im Saal stehen hat, trifft meist auf einen dieser Begriffe. Für PONTAVOX zählt bei allen dasselbe. Je Sprache braucht es einen Kanal, auf den das Linesignal geht.
- DolmetschanlageDie Anlage, über die gedolmetschte Sprachen zu den Gästen kommen. Dazu gehören Sender oder Strahler, Empfänger und Kopfhörer, oft auch Kabinen mit Dolmetschpulten. Übersetzungsanlage meint meist dasselbe.
- PersonenführungsanlageKleine Funksender mit Mikrofon und leichte Empfänger mit Ohr- oder Kopfhörer. Man kennt sie von Führungen durch Betriebe und Museen. Im Saal dient sie als einfache Dolmetschanlage.
- Tour-Guide-SystemDer englische Name für die Personenführungsanlage.
- FlüsteranlageSo heisst die Personenführungsanlage beim Flüsterdolmetschen. Die Dolmetscherin spricht leise ins Mikrofon des Senders, und eine kleine Gruppe hört über Empfänger mit.
- DolmetscherkabineEin schallgedämmter Raum, in dem Dolmetscher sitzen und ins Mikrofon ihres Pults sprechen. Mit PONTAVOX braucht es keine Kabine.
Ein Kanal je Sprache: wie viele Sprachen gleichzeitig gehen
Jede Sprache braucht einen eigenen Ausgang und einen eigenen Kanal. Wie viele Sprachen gleichzeitig laufen, bestimmt darum Ihre Anlage. Eine feste Obergrenze setzt PONTAVOX nicht. Wählbar sind 38 Zielsprachen. An echten Reden gemessen sind Deutsch, Französisch, Englisch und Italienisch. Für die übrigen Sprachen machen wir vorher eine Probe. Die ganze Liste steht auf der Seite Sprachen.
Auf der Bühne wird Hochdeutsch oder Englisch gesprochen. Spricht jemand auf der Bühne die Sprache eines Kanals, schweigt dieser Kanal, und die Gäste hören den Saal. Bei einer Rede auf Hochdeutsch mit Gästen, die Französisch, Englisch und Italienisch hören wollen, belegt PONTAVOX also drei Kanäle. Wer Deutsch versteht, braucht keinen Empfänger.
Im Eventforum Bern stehen vier Sender und 120 Empfänger bereit. Dort laufen bis zu vier Sprachen gleichzeitig, und Saal, Anlage, Techniker und Übersetzung kommen aus einer Hand.
Checkliste: was vor Ort bereitstehen muss
Ausserhalb des Eventforums Bern lizenzieren Sie PONTAVOX für die Dauer des Anlasses. Den Betrieb vor Ort machen Ihre Location, Ihre Technikfirma oder Sie mit Ihrer eigenen Technik. Wir reisen nicht mit Anlage und Techniker an. Bedingungen, Einrichtung und Unterstützung klären wir im Gespräch. Wie die Zusammenarbeit aussieht, beschreiben die Seiten für Locations und für Technikfirmen.
- MischpultMit einem Ausgang, der die Mikrofone der Bühne an den Laptop gibt.
- Laptop mit dem PONTAVOX-StudioMit einem Ausgang für jede Sprache, die Sie anbieten.
- Internetverbindung für den LaptopDie Rede geht während des Anlasses verschlüsselt an einen spezialisierten Sprachdienst. Die Gäste brauchen kein Netz.
- Ein Kanal je SpracheFunksender, Infrarot-Kanal, Endstufe oder Dolmetschpult, je nachdem, was Ihr Saal hat.
- Empfänger mit KopfhörerFür alle Gäste, die eine andere Sprache als die der Bühne hören wollen.
- Ein Techniker am PultWährend des ganzen Anlasses. Er sieht im Studio jede Sprache mit Ausgang, Pegel und Abstand zur Rede.
- Glossar und UnterlagenProgramm, Rednerliste, Namen, Abkürzungen und Fachbegriffe vor dem Anlass, dazu auf Wunsch Folien oder Manuskript.
- ProbeVor dem Anlass einmal die ganze Kette durchhören, an jedem Kanal.
Probe und Betrieb am Anlass
Bei der Probe läuft Ton vom Mischpult durch die ganze Kette bis zum Empfänger. Der Techniker prüft im Studio Ausgang und Pegel jeder Sprache, und jemand hört an einem Empfänger jeden Kanal ab. Für Sprachen ausser Deutsch, Französisch, Englisch und Italienisch machen wir zudem vorher eine Probe der Sprache.
Während des Anlasses wacht PONTAVOX über jede Sprache. Schweigt eine Sprache, obwohl auf der Bühne gesprochen wird, baut PONTAVOX sie neu auf und reicht den verpassten Ton nach. Gelingt das nicht, übernimmt ein zweiter Weg je Sprache. Bei langen Anlässen erneuert PONTAVOX seine Verbindungen in einer Redepause, und nach einem Absturz startet es neu. Jede neue Fassung durchläuft vorher über 250 automatische Prüfungen. Die Einzelheiten stehen unter So funktioniert es.
Dolmetschanlage ohne Dolmetscherkabine: was sich ändert
Bei einem Dolmetscherteam arbeiten in der Regel zwei Dolmetscher je Sprache in einer Kabine. Ihre Stimme geht über das Dolmetschpult auf den Kanal ihrer Sprache. Mit PONTAVOX kommt das Signal je Sprache aus dem Laptop und geht auf denselben Kanal. Die Anlage mit Sendern, Empfängern und Kopfhörern bleibt. Die Kabine braucht es nicht mehr.
PONTAVOX kostet einen Bruchteil eines Dolmetscherteams, die Anlage kommt dazu. Welche Posten bei einem Team anfallen und welche bei PONTAVOX, zeigt die Seite Kosten und Vergleich.
Bei Schweizerdeutsch auf der Bühne, bei Diskussionen mit Zwischenrufen, bei Verhandlungen und bei vertraulichen Inhalten ist ein Dolmetscherteam besser. Für klassifizierte Inhalte ist PONTAVOX nicht gedacht.